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Da einige der über 600 Flußkrebsarten potentielle Überträger einer gefährlichen Krankheit, der Krebspest (Aphanomyces astaci) sind, dürfen Krebse aus dem Aquarium- oder Speisehandel (auch einheimische Arten) keinesfalls ins Freiland ausgesetzt werden!
Man sollte bei allen Mitbewohnern in Krebsaquarien (Schnecken, Muscheln, Fische) und Pflanzen Vorsicht walten lassen und diese nicht ins Freiland ausbringen, da auch über diesen Weg der Erreger der Krebspest verbreitet werden kann!
Hält man mehrere verschiedene Krebsarten (was in einem Becken meist wegen der auftretenden zwischenartlichen Auseinendersetzungen und dem Kannibalismus nicht gut geht) darf man keinesfalls nordamerikanische Krebse mit Vertretern aus dem Rest der Welt zusammenbringen, das alle außer diesen für die Krebspest höchst empfänglich sind und meist ein akuter, letaler Verlauf dieser Infektion zu beobachten ist.
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